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Historische wissenschaftliche Instrumente

Gut erhalten und mit faszinierender Geschichte. In der 160. Felzmann Auktion werden historische Messinstrumente aus beispielsweise der Nautik oder Landvermessung angeboten.

Auktion Wissenschaftliche Instrumente

Historische wissenschaftliche Instrumente

Von der Beobachtung der größten Planeten mithilfe von Teleskopen bis hin zur Entdeckung der kleinsten Lebewesen durch Mikroskope dienten wissenschaftliche Instrumente spätestens seit Beginn der Renaissance den Menschen beim Erforschen und Erkunden ihrer Umwelt. Instrumente der Nautik und der Landvermessung halfen den Menschen, den ihnen bekannten Horizont zu erweitern und dabei in alle vier Himmelsrichtungen zu reisen.

Egal ob mit dem Schiff, der Kutsche oder zu Fuß, die Erkundung der Welt war ein beliebter Zeitvertreib für Privilegierte. Diejenigen, die nicht selbst aufbrechen konnten, vergnügten sich mit Reisejournalen, die von den Entdeckern verfasst und meist auch liebevoll illustriert wurden.
Es ist einfach, sich in der Vorstellung einer Zeit zu verlieren, in der der Besitz solcher handgefertigten Apparaturen der Elite vorbehalten war, als Ausdruck der eigenen Exklusivität, des Standes und der Herkunft. Glänzendes Messing, poliertes Holz und lupenrein geschliffene Linsen sind nun schon lange nicht mehr alleine im Besitz der adeligen Elite, sondern erfreuen sich eines zweiten Frühlings in Museen oder Vitrinen rund um den Globus.

Ein Stück Zeitgeschichte in den eignenen Händen

Entdecken Sie erstmalig in unserer 160. Saalauktion spannende Zeugnisse der wissenschaftlichen Geschichte und überzeugen Sie sich von der Faszination, die von ihnen ausgeht. Beschreiten Sie an der Seite der Entdecker neue Wege und tauchen Sie mit uns zusammen in eine mitreißende Vergangenheit ein, in der Neues nicht nur einen Klick entfernt und die Entdeckung des Erdballs Meter für Meter erlaufen werden mussten.


Hier geht es direkt zum Online-Katalog.

Unsignierter
Los 2338
Ausruf: 550€
Ein schöner, Unsignierter "Borda" Messing-Kreis mit 720-Gradeinteilung
Wahrscheinlich Französisch, ca. 1785, Durchmesser ca. 27,5 cm
Mit gedrechseltem Mahagoni-Griff. In gutem Allgemeinzustand, geringfügige Verfärbungen, Metall mit kleinen Oberflächenfehlern (Pitting), mit gesprungenem Spiegel. In der Mitte des 18. Jahrhunderts gab es einen wachsenden Bedarf, den bereits existierenden Oktanten zu verbessern. Dies führte dann letztendlich zum Sextanten. Der Repetitionskreis, in 1752 zuerst vom deutschen Tobias Mayer entwickelt, ging dem Sextanten voraus - wurde aber als nicht einfach zu nutzen angesehen und wurde daher schnell ersetzt. Auch wenn das Design bis 1805 weiterentwickelt wurde und in gewissem Umfang in der französischen Marine zur Anwendung gelangte, war es nie so beliebt wie der Sextant und fiel in Vergessenheit. Ein vergleichbares Exemplar wird im Marinemuseum in Toulon, Frankreich ausgestellt.
Kastensextant
Los 2339
Ausruf: 350€
Kastensextant.
Großbritannien, Ø ca. 7 cm, Höhe ca. 6 cm.
Mit Lupe und Vernier, aus Messing mit versilberter Gradeinteilung, zwei farbige Filter, die Hülle enthält eine Tabelle der natürlichen Tangenten, graviert "B1604", möglicherweise britische Armee, Der Kastensextant wurde vom renommierten Instrumentenbauer W & S Jones aus London erfunden, was für die Zeit eine bemerkenswerte handwerkliche Leistung darstellte.
Ein interessantes Prisma-Kreisgerät
Los 2340
Ausruf: 220€
Ein interessantes Prisma-Kreisgerät
USA/GB, frühes 20. Jhd.
Markiert mit "PATT.1950" & "No 5659 K.". In gutem Zustand, kaum Verfärbungen, ohne Oberflächenfehler im Metall. Mit drei Objektivfiltern, einem Prisma und einer Wasserwaage. Ursprünglich Bestandteil eines umfangreicheren wissenschaftlichen Instruments - wahrscheinlich zugehörig zu einem Messingständer, auf den die reflektierte Sonne gespiegelt wurde.
Messing-Barometer mit Wandhalterung.
Los 2355
Ausruf: 480€
Messing-Barometer mit Wandhalterung.
Portugal, frühes 20. Jhd., Länge ca. 94 cm.
Signiert "J.J.B.L.M. 16 a 22 R.N Desterro, Lisbon" mit Quecksilber-Anzeige; das Vernier ist mit einem Zahnradmechanismus und tangentialen Stellschrauben justiert; kardanischer Körper mit einer Abdeckung aus Messing.
Winkelmesser aus Messing
Los 2356
Ausruf: 320€
Winkelmesser aus Messing, W&S, Jones.
Großbritannien; frühes 19. Jhd., Ø ca. 15,7 cm.
Graviert "W&S, Jones" und "Holborn London". Mit Lupe und zwei klappbaren Armen; misst 360 Grad; wird mit einem Zahnradmechanismus und tangentialen Stellschrauben justiert; in guter originalen Erhaltung; wenige Gebrauchsspuren und Oberflächenfehler im Metall. W&S Jones war einer der bekanntesten Hersteller optischer Instrumente und der Erfinder des Kastensextanten.
Militärisches Zielgerät der Artillerie mit Wasserwaage aus Messing.Italien, frühes 9. Jhd., ca. 16x7,5x4 cm.Graviert
Los 2357
Ausruf: 250€
Militärisches Zielgerät der Artillerie mit Wasserwaage aus Messing.
Italien, frühes 9. Jhd., ca. 16x7,5x4 cm.
Graviert "Laboratorio de Precisione Roma" und "Millesimi Esatti, Volata, Culatta".
Reizstromgerät, Ludwig Schulmeister.
Los 2358
Ausruf: 250€
Reizstromgerät, Ludwig Schulmeister.
Österreich, ca. 1900, ca. 31 x 8 x 11 cm
Eingesetzt in der Physiotherapie, nach Bois-Raymond; hergestellt und signiert "Ludwig Schulmeister Mechaniker Wien IX Spitalgasse 5". Ein sehr interessantes Zeugnis aus den frühen Tage der Elektrotherapie.
Taschenkompass und Sonnenuhr mit klappbarem Gnomon.
Los 2361
Ausruf: 150€
Taschenkompass und Sonnenuhr mit klappbarem Gnomon.
Vermutlich Großbritannien, Mitte 19. Jhd., Ø ca. 9,6 cm.
Mit römischen Ziffern, Windrose gestaltet mit "Fleur-de-Lis" (zeigt Norden an). In guter originaler Erhaltung, nur die Kompassnadel ist schwergängig.
Verstellbarer Stechzirkel.
Los 2363
Ausruf: 150€
Verstellbarer Stechzirkel.
Großbritannien, 19. Jhd., ca. 15 x 1,3 cm.
Aus Messing mit Spitzen aus Eisen, mit Skalierung & Schließmechanismus.


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Dann lassen Sie sich von unseren Experten beraten, um einen optimalen Verkaufspreis zu erzielen.

Beratung und Schätzung sind im Auktionshaus Felzmann kostenlos.
Rufen Sie uns unter 0211 - 550 440 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@felzmann.de.