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Top-Zuschläge Königreich Hannover, 166. Auktion

Werfen Sie einen Blick auf die Top-Zuschläge zur Sommer-Auktion, 4. Juli 2019.

Los 5536
1 Ggr olivgrün genetzt, rechtes Bordürenrandstück mit schön sichtbarer Randziffer "7", gemeinsam mit weiteren 4 Einzelstücken auf vierfach schwerem Leinenkuvert, recommandiert von NORDHORN 22/11 nach Neuenhaus mit rs. Ank.-Stempel in erstklassiger Kabinetterhaltung, lediglich ein Wert soeben tangiert. Ungeachtet der Wertangabe als Reco-Brief befördert, bemerkenswerterweise das untere Paar mit einmal zusätzlich abgeschlagenem rotem RECOMMANDIRT-Einzeiler ebenfalls mitentwertet, Fotoattest Berger BPP "Ein seltener Brief, der trotz Wertangabe nicht als solcher befördert werden konnte, da per Recommandation nur die Briefpost zuständig war" - ex Boker
Ausruf: 600 €
Zuschlag: 2.400 €

Los 5572
DÄNEMARK, 2 Sgr auf graublau im breitrandig geschnittenen waagerechten Paar, zentrisch gestempelt HARPSTEDT 22/11 auf Faltbriefhülle in das zu dieser Zeit unter dänischer Verwaltung stehende Altona, rs. Durchgangsstempel BASSUM sowie K.D.O.P.A. HAMBURG, das Weiterfranko 2 Sgr ab Postvereinsgrenze wurde bar verrechnet, sign. Kruschel sowie Fotoattest Berger BPP "... einwandfreie Qualität. Ein schöner und seltener Brief mit breitrandig geschnittenen Marken"
Ausruf: 600 €
Zuschlag: 2.400 €

Los 5586
RUSSLAND, 3 Sgr orangegelb genetzt, 3 waagerechte Paare rückseitig im Block geklebt auf dreiseitig offenem Vordruck-Kuvert HARBURG 30/12 nach Moskau, voll bezahlter Brief im dreifachen Gewicht mit je Gewichtsstufe 3 Sgr Postvereinsanteil und Auslands-Weiterfranco! Lediglich zwei Paare minimale Schnittmängel, darüber hinaus einwandfrei erhaltene Groß-Frankatur in einmalig attraktiver Darstellung, zudem ein Paar inklusive Plattenfehler VI "weißer Fleck am Anstrich der 1". Ausführliches Fotoattest Berger BPP "... die mir größte bekannte Frankatur der Nr. 12"
Ausruf: 3.000 €
Zuschlag: 6.600 €

Los 5618
FREIE STADT FRANKFURT, 1 Gr rosa mit weißer Gummierung, Paar sowie 3 Einzelstücke zusammen mit 3 Gr hellbraun auf weißer Reco-Faltbriefhülle HANNOVER 12 2, via Cassel mit doppeltem Gewicht in die 3. Postvereinszone, einmal 1 Gr kleiner Eckbug, darüber hinaus einwandfrei in äußerst attraktiver, sehr frischer und ursprünglicher Erhaltung, Fotobefund Berger BPP
Ausruf: 150 €
Zuschlag: 660 €

Los 5654
SACHSEN, 2 Gr violettultramarin, vollrandig und farbfrisch mit ideal zentrisch, klar und gerade aufsitzendem K2 GÖTTINGEN 18/3 auf GSU 3 Gr braun, recommandiert nach Zittau mit rs. Ausg.-Stempel in bildschöner, ursprünglicher Prachterhaltung, sign. Berger BPP
Ausruf: 100 €
Zuschlag: 600 €

Los 5659
CHILE, 10 Gr grünlicholiv im waagerechten Paar, zusammen mit 2 Exemplaren 3 Gr braun sowie einmal 1 Gr rosa als hohe 27 Groschen Vollfrankatur auf ursprünglich erhaltenem, vollständigem Faltbrief des chilenischen Konsulats von GÖTTINGEN 8/12 (1862) via Southampton und Panama nach Santiago! Mit 3 Gr bis Postvereinsgrenze, ab dort 24 Gr Weiterfranko links unten in rot, die englische Gebühr in lila mit großen Ziffern 2 / 4 ausgeworfen (2 Sh 4 d). Unbenommen einer Bugspur des Paares sowie Faltspur durch einmal 3 Gr insgesamt beeindruckend gut erhaltene Top-Rarität, was insbesondere angesichts des verwendeten hauchdünnen Papieres um so mehr erstaunt, Fotoattest Berger BPP "Eine sehr seltene Auslandsdestination mit hoher Portostufe. Paare der 10 Groschen Marke auf Brief sind nur wenige bekannt".
Ausruf: 5.000 €
Zuschlag: 8.000 €

Los 5660
CHINA, 10 Gr grünlicholiv als portogerechte Einzelfrankatur auf voll frankiertem Übersee-Kuvert STADE 9/2 (1866) nach Ningpo an der Küste des Ostchinesischen Meeres! Nicht mehr ursprünglich haftend, jedoch als alleinige Frankatur zum Brief gehörig mit ideal zentrisch und klar aufsitzendem blauem Einkreisstempel, daneben etwas verblasster Grenzübergangsstempel PRUSSE VALENCIENNES sowie rückseitig Transitstempel YOKOHAMA der französischen Post, Portoanteil bis Postvereinsgrenze 3 Gr, Weiterfranko 7 Gr links unten gerötelt. Fotoattest Berger BPP "Qualitätsprüfung nur im gelösten Zustand möglich ... Eine sehr seltene Auslandsdestination von der nur wenige bekannt sind"
Ausruf: 5.000 €
Zuschlag: 18.000 €

Los 5678
ENGLAND, 3 Gr hellbraun, 2 Exemplare im Paar geklebt, gemeinsam mit Unterrandstück 1 Gr rosa, alle mit weißer Gummierung und gut gelungener Durchstichtrennung, portogerecht auf weißem Reco-Kuvert HANNOVER 7/10 (1865) nach London, oben etwas eingerissen mit rs. Absender-Vordruck "Königl. Hof-Thee-Handlung" (Tee Seeger besteht heute noch!), 2¼ Gr Postvereinsanteil, 2¾ Gr Weiterfranko sowie 2 Gr Reco-Gebühr, Fotoattest Berger BPP "... einwandfreie Qualität. Ein sehr seltener Auslandsbrief per Recommandation ... Sehr dekorativer Beleg"
Ausruf: 350 €
Zuschlag: 2.100 €

Los 5687
FRANKREICH, ½ Gr Posthorn mit weißer Gummierung, ringsum voll- bis breitrandiges Unterrandstück, im Streifen geklebt mit links etwas verblasster 3 Gr braun sowie gut durchstochener 1 Gr rosa als ungemein wirkungsvolle Dreifarben-Mischfrankatur auf ursprünglich erhaltenem Postlager-Kuvert CELLE 4/8 (1864) mit attraktivem Absender-Vordruck "Königliche Hof-Sämerei-Handlung und Baumschulen", portogerecht nach Bordeaux mit rs. Ank.-Stempel, Siegel entfernt, u.a. sign. Diena sowie Fotobefund Berger BPP
Ausruf: 300 €
Zuschlag: 2.000 €

Los 5697
FRANKREICH, 2 Gr ultramarin, linkes Randstück mit Randziffer "10", im Paar geklebt mit 3 Gr braun auf vollständigem Luxus-Faltbrief des königlichen Finanzministeriums HANNOVER 2/3 (1865), nach St. Martin auf der Insel Rhé an den dortigen hannoverschen Konsul, Daniel Rivaille, vs. Grenzübergangsstempel PRUSSE FORBACH, rs. u.a. PARIS A NANTES sowie Ank.-Stempel. Der Brief des Finanzministeriums war innerhalb des Postvereins portofrei, so dass lediglich das Weiterfranko ab Grenze mit 5 Gr zu zahlen war, Fotoattest Berger BPP "Sehr seltene Frankatur ... einwandfreie Qualität"
Ausruf: 3.000 €
Zuschlag: 7.000 €

Los 5709
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA, ½ Gr Posthorn mit weißer Gummierung, etwas getöntes Einzelstück neben insgesamt 6 Werten 1 Gr rosa - offensichtlich alle aus einem Unterrand-Sechserstreifen stammend und treppenförmig geklebt inklusive der gut sichtbaren Jahreszahl "1865" in Stellung IV - als unübertrefflich attraktive Vollfrankatur auf Transatlantik-Kuvert BREMERVÖRDE 15 JULI. (1866) via Bremen nach New York, rs. fehlender Teil der Oberklappe, Postvereinsanteil 2 Gr, Weiterfranko 4½ Gr gerötelt, daneben PAID.10 in rot, rs. hannoverscher Übergangs- sowie Stadtpoststempel BREMEN. Unbenommen kleiner Unebenheiten ebenso seltene wie beeindruckende Massenfrankatur der 1 Gr rosa, Fotoattest Berger BPP "Ein seltener und dekorativer USA-Brief" - ex Boker
Ausruf: 800 €
Zuschlag: 4.200 €