Die Hepburn-Marken bei Felzmann

Ein Markenzeichen.


Die Wohlfahrtsmarke Audrey Hepburn der Deutschen Post AG aus dem Jahr 2001 gilt als die seltenste moderne Briefmarke der Welt. Der MICHEL Briefmarken-Almanach bezeichnet die Marke als die "Blaue Mauritius Deutschlands". Bislang sind nur fünf Exemplare dieser nicht verausgabten Briefmarke mit dem Bildnis der Schauspielerin Audrey Hepburn bekannt geworden, von denen wir bereits drei versteigert haben - das 4. Exemplar bei der Internationalen Briefmarken-Ausstellung (IBRA) 2009.


Die 4. Hepburn-Marke

Exklusiv auf der IBRA 2009


Hepburn 4

Am 9. Mai 2009 versteigerten wir als offizieller IBRA-Auktionator in Essen das vierte Exemplar der Hepburn-Marke. Der Zuschlag fiel bei 60.000,- Euro, der Ausruf war 30.000,- Euro.

Riesenglück hatte ein Sammler Mitte Dreißig aus dem Rheinland beim Ordnen seiner Briefmarken. Beim Motiv Audrey Hepburn war er zunächst ratlos. Im Internet stieß er dann auf die Berichte über die Briefmarkenraritäten, die wir 2005 und 2006 versteigert hatten.

Die Marke ist echt gelaufen und besitzt einen Tagesstempel aus dem "Briefzentrum 13" (Berlin-Nord in Hennigsdorf).


Der Erstfund der Hepburn-Marke

Kam bei uns unter den Hammer


Hepburn1

Dieses erste Exemplar der Hepburn-Marke wurde von Werner Dürrschmidt aus Leupoldsgrün Ende des Jahres 2004 entdeckt. Der begeisterte Philatelist hatte zahlreiche Kontakte zu Unternehmen in Deutschland aufgebaut und erhielt von diesen regelmäßig Briefmarken aus der Firmenpost. In einem dieser Päckchen mit 2000 bis 3000 Briefmarken fand er die ihm unbekannte Briefmarke. Ein Experte bestätigte ihm die Echtheit der Marke und schätzte ihren Wert auf 20.000 Euro. Dies löste ein großes Medieninteresse aus. Am 5. Januar 2005 wurde das Exemplar erstmals der Öffentlichkeit im Bonner Haus der Philatelie präsentiert und vom 2. bis 5. Juni 2005 konnte es auf der Nationalen Postwertzeichen-Ausstellung (NAPOSTA) im Hannover Congress Centrum begutachtet werden.

Die Marke ist echt gelaufen und besitzt einen Tagesstempel aus dem "Briefzentrum 12" (Berlin-Südost in Schönefeld) vom 14. Oktober 2003, 22 Uhr.

Am 6. Oktober 2006 versteigerten wir das zuerst entdeckte Exemplar der Hepburn-Marke für den Zuschlag von 53.000 Euro, Ausruf 25.000 Euro - der Käufer stammt aus Deutschland. Zuvor hatte ein Österreicher mit unglaubwürdigen Aussagen über einen angeblichen Diebstahl Ansprüche auf die Marke geltend gemacht, so dass die Versteigerung verschoben werden musste. Die Klage wurde vor dem Landgericht Hof abgewiesen.  


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